Hoher Besuch in der Pfarrgemeinde St. Georg Eugenbach/Münchnerau


Hoher Besuch in der Pfarrgemeinde St. Georg Eugenbach/Münchnerau

Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer besuchte am Sonntag, den 14. Januar um 10 Uhr die Pfarrgemeinde St. Georg in Eugenbach, um mit ihr das Pontifikalamt zu feiern. Pfarreibesuche haben eine lange Tradition und gehören bis heute zu den wichtigsten Aufgaben eines Bischofs. Es geht dabei um die Stärkung und Ermutigung im Glauben, wie Pfarrer Josef Gietl auch bei der Begrüßung des Bischofs betonte: „Den Glauben an den lebenden Jesus Christus bezeugen, diesen Glauben wie eine Fackel in die Gemeinde tragen, sodass wir wieder gemeinsam entdecken, woraus wir als Kirche leben – aus der Gemeinschaft mit Jesus Christus, die uns in der Feier der Heiligen Messe immer wieder neu geschenkt wird.“ Bischof Voderholzer bedankte sich bei Pfarrer Gietl dafür, dass dieser so treffend den Grund seines Besuchs der Glaubensgemeinschaft vermittelte und es ihm jetzt möglich ist, diese Heilige Messe mit so zahlreichen Mitchristen, in der bis auf den letzten Platz besetzen Kirche zu feiern. Er bedankte sich bei den Vereinen mit Fahnenabordnungen und bei den Ehrengästen der Gemeinde für ihr Kommen und bei den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement in der Kirchengemeinde. „Danke, dass Sie Pfarrer Gietl so tatkräftig unterstützen. Es braucht Menschen, wie sie, die gemeinsam helfen zwischen Jesus und den Menschen zu vermitteln. Ich weiß, dass das ein großes Anliegen von Herrn Pfarrer Gietl ist und er da sehr viel Herzblut hineingibt.“

Seinen Dank sprach er auch dem Kirchenchor unter der Leitung von Frau Renate Hoock aus. „Es gelinge dem Chor eine sehr feierliche Stimmung in den Raum zu zaubern“, meinte der Bischof. Das Evangelium hörten die Gläubigen aus dem Joh. 1,37-42: „Die ersten Jünger“. Bischof Voderholzer betonte in der Predigt, dass es Menschen braucht, die einen Bezug zu Jesus herstellen, die die Freundschaft Jesu den Menschen nahe bringen und die zwischen den Menschen und Gott vermitteln. Bischof Voderholzer: „Nur selten findet ein Mensch ganz allein zu Gott. Es braucht Jünger Christi, die die Menschen zu Gott führen. Und das ist Pfarrer Gietl während seiner 29 Jahren in dieser Pfarrei außerordentlich gut gelungen“. Neben der Vermittlung durch die Kleriker betonte der Bischof auch die Wichtigkeit des gelebten Glaubens in der Familie: „Danke, den Eltern und Großeltern, die helfen ihre Kinder zum Glauben zu bringen, sodass Jesus gut bei ihnen ankommt.“ Nach dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Großer Gott wir loben Dich“ trafen sich viele der Kirchenbesucher im Pfarrheim beim Stehempfang. In persönlichen Gesprächen stellte sich der Bischof den Fragen und widmete sich den Anliegen der anwesenden Frauen und Männer. Auch bedankte er sich bei diesen nochmals persönlich für deren Engagement und Einsatz.

Mit dem Lied „Wir feiern heut ein Fest“ begrüßten die Kinder der Kindergärten St. Georg und St. Peter am Nachmittag um 14 Uhr den hohen kirchlichen Gast, der gleich sehr freundlich, menschlich und locker mit den Kindern ins Gespräch kam. Angeleitet durch Frau Schuster (Kiga. St. Georg Eugenbach) und Frau Lechinger (Kiga. St. Peter Münchnerau) überreichten die Kinder dem Bischof mit Grußworten einen Blumenkranz. Nach einer kurzen Liturgischen Feier, mit Lesung aus dem Mk. 10, 13-16, nahm sich der Bischof viel Zeit, jedes einzelne Kind zu segnen. In seiner Predigt ging der Bischof der Frage nach, was Kind-Sein im positiven Sinn bedeutet und warum es für Erwachsene vorbildhaft sei: Geschenke mit Freude annehmen, denn wichtige Dinge im Leben bekommt man nur geschenkt, nicht das Staunen verlernen und sich daraus begeistern lassen, und sich tragen lassen durch unseren himmlischen Vater.

Ein rundum gelungener Tag. Herzlichen Dank Herr Bischof!

Weitere Bilder vom Besuch des Bischofs sind unter diesem Link zu finden.